Frühbucherrabatt versus Last-Minute-Jagd: Wo schlägt man die größeren Schnäppchen?

Sparen und Schnäppchen jagen ist seit einigen Jahren zum teils begehrten, teils notwendigen Volkssport in Deutschland geworden! Während jedoch die teils sehr plakativen diesbezüglichen Werbeslogans des Handels bei vielen Kunden mitunter schon auf Ablehnung stoßen, gewinnt die nüchterne Vorgehensweise beim Preisvergleich für Güter und Dienstleistungen aller Art nicht zuletzt aufgrund der vielen entsprechenden Onlineportale stetig an Bedeutung.

Speziell bei einfach miteinander vergleichbaren und/oder standardisierten Produkten und Leistungen lohnt die Überprüfung der Preise im Einzelfall sehr, prozentual zweistellige Unterschiede sind teilweise keine Seltenheit. Gerade auch im Bereich Tourismus, Urlaub und Reisen können etwas geduldige und gewiefte Kunden das ein oder andere günstige Schnäppchen machen, denn die starke Konkurrenz in der Branche sorgt für großen Wettbewerb, der sich vor allem saisonal bemerkbar macht.

Grundsätzlich favorisieren Reiseveranstalter eher Frühbucher, da Ihnen deren möglichst rechtzeitige Buchung die notwendige längerfristige Logistik bei der Kapazitätsplanung ermöglicht. Deshalb gewähren sie diesen häufig Vergünstigungen wie etwa prozentuale Rabatte, niedrige Kinderfestpreise, spezielle Seniorenangebote, diverse inklusive Leistungen und manches mehr. Besagte Anreize zur frühen Buchung sind somit eine direkte Folge des für die Veranstalter nicht so genau kalkulierbaren Last-Minute-Buchungsverhaltens, welches zumeist von vielen Faktoren beeinflusst wird und von Saison zu Saison wie auch von Jahr zu Jahr stark schwankt.

Rein finanziell betrachtet, kann jedoch der kurzentschlossene, spontan und erst kurz vor Reiseantritt buchende Reisende seine Kasse besser schonen. Ersparnisse von bis zu 70 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis sind durchaus möglich, dafür muss allerdings mit einer meist stark eingeschränkten Auswahl an verfügbaren Reisedaten, -orten und -zielen, Unterkünften sowie An- bzw. Abreisearten gerechnet und somit evtl. ebenfalls ein Preis in Hinsicht auf die eigentlich gewünschte Ferienregion gezahlt werden.

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